Freitag, 18. Januar 2013

1st Worldcup Ahrntal




Donnerstag morgen, Schneeregen in Rosenheim. Alex, Bernhard und ich begeben uns auf die Anreise nach Weißenbach ins Ahrntal (IT). In der Hoffnung auf mehr Schnee und besseres Wetter geht's den Brenner hinab, rein ins Pustertal und schon bald reißen die Wolken auf  und die Sonne kommt durch. Wir beziehen unsere gemütliche Ferienwohnung und begeben uns auf die Strecke vom Singlerennen welches am Sonntag stattfindet. Von der Schneemenge passts gut, die Qualität..naja wechselt von Bruchharsch über Pulver..ist alles dabei.
Mit nen gscheiten Grillfleisch endet ein netter Tag. 
Samstag früh besichtigen Alex und ich noch die Verticalstrecke..eine ziemlich flache Forststraße mit einigen steilen Schnappern. 
Nachdem sich am Nachmittag der Rest des Teams einfindet geht's zum Briefing, danach zum Abendessen und ab ins Bett. 

Samstag 6.30, draussn hats ca -8°C. Richtig hungrig ist keiner, aber so a Semml mit Honig und Marmelade geht schon runter. Nochmal a kurzer Materialcheck und gg 9.00 geht's raus zum Aufwärmen. Die letzte Stunde zum Start vergeht rasend schnell, einige kurze Intervalle und schon steh ich an der Startlinie. Nach dem Startschuss geht's wie gewohnt in rasanten Tempo auf die Strecke, ich finde mich an ca 25er Position ein und kann bis zum Ende noch paar Plätze gutmachen.
Für die flachen 680Hm braucht der Gewinner Kilian Jornet (ESP) 31'45,0min, ich finishe ca 2'40min später als 22 bei den Herren (5er U23). Am Nachmittag werden wir von unserern Pysio 'Engei' gescheit durchgeknetet damit wir fürn nächsten Tag noch an 'Schmalz' haben. 

Am Sonntag gleiche Startzeit, es stehen 1800Hm auf 4 Anstiege an. Vom Start komm ich wieder gut weg, erreiche an ca 25en Platz den ersten Scheitelpunkt, in der Abfahrt kann ich 2 Athleten überholen, im Aufstieg 'schnupft ' mich wieder ein Schweizer… so geht's dahin bis zur letzten Abfahrt. Dort kann ich noch 3 Athleten überholen und erreiche als 20er (5er U23) das Ziel. 

Für den Saisonauftakt bin ich mit der Leistung soweit zufrieden, freu mich schon auf die nächsten Rennen und weiß dass im Laufe des Winters noch Luft nach vorne ist!

Bis bald, 

Seppi